Donnerstag, 23. Februar 2017

Das peruanische Verkehrschaos

Vollgas. Für 10 bis 20 m. Dann wieder wird wieder stark abgebremst, gehupt!. Wenn man Glück hat, findet der Fahrer eine Lücke, durch welches das Auto oder der Bus haargenau durchpasst. Da fehlt vielleicht 1 cm. Danach wieder Vollgas. Hupe. Abbremsen. ... usw.
So geht es eigentlich meistens zu im peruanischen Verkehr, bzw. besser gesagt im Verkehr der Hauptstadt Lima.

Ich würde daher in diesem Blogbeitrag gerne einmal über den Verkehr in Peru berichten, wenn auch aus der Perspektive eines Beifahrers oder Passagiers. Ich habe zwar einen sogenannten internationalen Führerschein,  jedoch kam dieser im ganzen halben Jahr, in dem ich mich in Peru befinde, noch kein einziges Mal zum Einsatz. Wenn ihr diesen Beitrag lest, wisst ihr dann auch warum.


Das Verkehrssystem in Lima

Nun ja, das Wort "System" verdient Lima nun wirklich ganz und gar nicht, da hier im Verkehr rein gar nichts systematisch, sondern alles vielmehr ziemlich willkürlich und chaotisch abläuft. Verkehrsregeln existieren zwar, werden aber de facto von keinem so wirklich eingehalten. Genauso wenig kann man von "öffentlichen" Verkehrsmitteln sprechen. Eine Metro oder U-Bahn gibt es nicht; lediglich einen S-Bahn ähnlichen tren eléctrico, der aber nur im Osten der Stadt verkehrt. DAS öffentliche Verkehrsmittel schlechthin neben dem PKW ist daher hier in Peru der zumeist micro genannte Bus, in allen Varianten und Größen.
Dieser wird von zahlreichen unterschiedlichen privaten Busunternehmen betrieben. Außen stehen die Namen einiger wichtiger Straßen oder Stadtviertel, wo der Bus langfährt. Zumeist muss man jedoch die Peruaner explizit fragen, ober der Bus auch dahin fährt, wo man hin möchte. Im Bus selbst befinden sich zumeist zwei Angestellte. Ein cobrador genannter Schaffner und natürlich der Busfahrer. In wenigen Fällen ist der Busfahrer auch gleichzeitig der Schaffner. Zudem stehen am Straßenrand hin und wieder Männer mit einem Schreibblock in der Hand. In diesem notieren sie, wie oft der jeweilige Bus an ihnen vorbeifährt. Wenn man aussteigen will, muss man laut "Baja" ("steigt aus") rufen. Bushaltestellen existieren durchaus und werden sogar größtenteils respektiert. Um den Bus aber wirklich zum Halten zu Bringen, muss man schon durch deutliche Handzeichen auf sich aufmerksam machen.
 Anders hingegen ist der Metropolitano. Das ist eigentlich auch nichts anderes als ein Gelenkbus, jedoch mit dem entscheidenden Unterschied, dass dieser separate Bustrassen und moderne Haltestellen hat. Dieser hält an jeder vorgegebenen Haltestelle, fährt vom Norden Limas bis in den Süden und ist das mit Abstand schnellste Verkehrsmittel, um sich in Lima fortzubewegen. Leider gibt es bisher aber auch nur diese eine vom normalen Verkehr abgeschirmte Nord-Süde-Trasse. Die weiteren Trassen befinden "auf der Straße".


Eine weitere schnelle Möglichkeit ist das Taxi. Das Taxi ist in Lima im Vergleich zu Deutschland sehr günstig und auch sehr häufig anzutreffen. Deshalb wird es von den Peruanern für Kurz- und Mittelstrecke durch fast alle Bevölkerungsschichten hindurch gerne in Anspruch genommen. Einziger Nachteil: Das normale Taxi ist nicht unbedingt sicher. Immer wieder wird von Entführungen und Raubüberfällen berichtet. "Leichte Opfer" sind wohl (und leider) vor allem Frauen und gringos (so nennen die Peruaner weiße Ausländer).
Aus diesem Grund haben sich in den letzten Jahren verschiedene private Taxiunternehmen wie Uber, Taxi Seguro etc. etabliert, die eine sichere Fahrt versprechen und bei denen man inzwischen sein Taxi auch ganz unkompliziert per App bestellen kann.
Ich habe dies für abendliche und nächtliche Fahrten bisher schon öfter in Anspruch genommen und bin bisher immer gut und wohlbehalten zuhause angekommen.

Dem Taxi ähnlich ist das sogenannte Mototaxi, oder auch einfach Moto genannt. Dieses ist eigentlich nur ein Mofa, jedoch mit ausgebautem Gestell zum Sitzen sowie drei Reifen. Gebraucht wird dieses nur für kuerzere Strecken, da dieses zwar günstiger als ein normales Taxi, dafuer aber auch deutlich langsamer ist.

Des weiteren gibt es noch einen sogenannten colectivo. Das ist ein Auto, oder auch ein Kleinbus, der von einem Ort (z.B. Santa Rosa del Mar) zu einem anderen festgelegten Ort faehrt. Dieser ist guenstiger als ein Taxi und teurer als der normale Bus, kommt dafuer aber zumeist auch schneller voran.

Allgemein sind die Entfernungen in der Stadt Lima gewaltig und der Verkehr "schrecklich." Ich beispielsweise wohne zurzeit etwa 40 km vom Stadtzentrum Limas entfernt, brauch aber anderthalb bis zwei Stunden, um dorthinzukommen und muss zweimal umsteigen.  

Das Verkehrssystem Perus

Außerhalb der Hauptstadt Lima ist die Situation nicht ganz so chaotisch. Dennoch sind auch die Entfernungen in Peru, welches flächenmäßig drei bis viermal größer als Deutschland ist, enorm. Während man von der Hauptstadt Lima in die Touristenmetropole Cusco in den Anden im Flugzeug lediglich eine Stunde braucht, benötigt der Bus ganze 20 Stunden. Warum? Die Berge, schlecht ausgebaute Straßen, schlechte Infrastruktur etc.
Wie in Lima, so ist auch in ganz Peru der Bus das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel. Es gibt zahlreiche Busanbieter, die einen relativ günstig von A nach B bringen. Und diese Busse sind wirklich sehr komfortabel und gut ausgestattet. Es gibt wie im Flugzeug verschiedene Kategorien, sozusagen Economy, Business und First Class.
Die Sitze sind sehr weich und man kann sie bis zu 140 Grad zurückzuklappen. 


Eine "Stewardess" bringt einem Snacks und Getränke und außerdem kann man einen Film schauen.
Und für eine neunstündige Fahrt im Bus zahlt umgerechnet gerade einmal 20 €. Einfach unschlagbar!
In dieser Hinsicht ist uns Peru also wirklich ganz eindeutig überlegen. Hoffentlich wird Deutschland auch bald solch günstige und praktische Angebote haben!




Zugverbindungen gibt es genausowenig wie in Lima nicht. Eigentlich! Es fährt ein Zug von Lima nach Huancayo, welcher jedoch nur Güter transportiert.

Genau zwei Personenzugverbindungen existieren zudem innerhalb Perus:
Von Cusco nach Machu Picchu und von Cusco nach Puno. Die Strecke ist wunderschön, dafür aber für peruanische Ottonormalverbraucher unbezahlbar: Knapp 120 US-Dollar zahlt man im günstigsten Tarif von Cusco nach Machu Picchu und zurück. Eine Verbindung ausschließlich für Touristen halt.

Ansonsten kann man natürlich auch ganz individuell im Pkw Peru erkunden. Dafür sollte man aber ein mutiger und erfahrener Fahrer sein und sich zudem vorher über die Straßenverhältnisse erkundigen. Es kommt nämlich nicht selten vor, dass sogenannte Huaicos, durch starke Regenfälle verursachte Schlammlawinen, oder andere Naturphänomene die Straßen zerstören. Hinzu kommt, dass teils leider Wegelagerer Busse und Pkws überfallen und ausrauben. Also Vorsicht!

Letztlich freue ich mich in Bezug auf Verkehr ehrlich gesagt, wieder das geordnete deutsche System zu erleben und selbst hinter dem Steuer zu sitzen.

Freitag, 20. Januar 2017

Andere Länder, andere Sitten



Während die Advents- und Weihnachtszeit in Deutschland zumeist eher ruhig und besinnlich sei es mit Kerzenschein, Weihnachtsmärkten und Weihnachtslieder-Singen vor dem Christbaum zelebriert wird, gestaltet sich das weihnachtliche Fest im größtenteils katholischen Peru deutlich anders. Aber lest am besten selbst meinen nach langer Pause wieder erscheinenden Blogbeitrag...

Ein lauter Knall. Die Leute schrecken auf. Padre José hält kurz inne und fährt danach wie gewohnt fort. Gesungen wird ein andines (aus den Anden stammendes) Gloria, ein lebendiges Weihnachtslied, das zum Klatschen anregt und: Adeste fideles. Wir befinden uns in Peru, und zwar am Heiligen Abend. Die Messe ist bereits um halb sechs am frühen Abend angesetzt, so dass es noch hell ist. Durch den Lautsprecher schallt Glockengeläut. 
Wo jedoch bleiben die Menschen? Lediglich ein Dutzend Gläubige befindet sich in der Kapelle. Trotzdem fangen Padre José und ich damit an, Weihnachtslieder mit den Menschen anzustimmen. Und siehe da: langsam aber sicher finden sich immer mehr Gläubige, zumeist Familien mit Kindern, in der spartanisch eingerichteten Kapelle ein. Einen Anzug oder elegante Kleidung tragen sie nicht. Stattdessen ganz normale Alltagskleidung, ein Fußballtrikot. Die Menschen besitzen nicht viele materielle Reichtümer.
Was sie sich an Geld zusammensparen, wird für das ein oder andere Geschenk für die Kinder oder für das traditionelle Weihnachtsessen mit der ganzen Familie verwendet. Nach dem lebendigen Eingangslied "Bethlehem. Glocken von Bethlehem" folgt das von mir mit den Jugendlichen der Konfirmation vorbereitete weihnachtliche "Gloria"(Engel auf den Feldern singen), das ihnen und den weiteren Gläubigen sehr gut zu gefallen scheint. Als liturgisches Kleinod darf ich vor dem Evangelium das Martyrologium singen, welches mit biblischer Zahlensymbolik die lang erwartete Ankunft des Messias zum Ausdruck bringt. Ansonsten ist die Messe schlicht gehalten. Zur Kommunion erklingt "Stille Nacht, Heilige Nacht"; auf Spanisch! 

Nur wenige Menschen empfangen jedoch den Leib Christi, weil viele unverheiratet zusammenleben. Eine schöne peruanische Weihnachtstradition zeigt sich jedoch zum Schluss der Messe. Padre José nimmt das liebevoll niñito Jesús genannte Jesuskind in den Arm und stellt sich vor den Altar. Nacheinander treten die Menschen vor und küssen die Füße des Christkindes bevor dieses in die mit Dutzenden Tieren bestückte Krippe gelegt wird. Diese ist übrigens wahrscheinlich durch den spanischen Einfluss sehr häufig anzutreffen und hat sich ihren Weg nicht nur in Wohnungen oder die Kirche sondern auch in Einkaufszentren oder Polizeireviere gebahnt. Alles also sehr ruhig und idyllisch. Alles? Hmm. Woher aber kommt der Knall? Dies hängt mit der anderen Seite von Weihnachten in Peru zusammen. 

Der Blick aus dem Haus von Kathie auf Lima
Neben Adventskränzen und Krippen kaufen die Peruaner nämlich auch Böller und Feuerwerk für das Fest, die um Mitternacht, dem großen und wichtigen Moment, abgefeuert werden. Auch der (vor) weihnachtliche Konsum hat vor Südamerika nicht halt gemacht: Weihnachtsmärkte und Glühwein haben es zwar noch nicht nach Peru geschafft, dafür aber Heiße Schokolade, der Weihnachtsmann alias Papa Noel oder Santa Claus, sowie natürlich die Geschenke. Insbesondere der Austausch von Geschenken im Rahmen von "Wichteln" oder "Julklapp" ist sehr in Mode. Auch das Weihnachtsessen ist genauso wie in Deutschland von immenser Bedeutung. Reis und Kartoffel (Arroz y Papa) sind als Beilage so gut wie für jedes Essen unabkömmlich. Traditionell wird für den Heiligen Abend bzw. besser gesagt die Heilige Nacht Pute, Ferkel, Schwein oder Ente vorbereitet, welches durch Wein begleitet wird. Nach dem Essen folgt -wie auch bei uns in Deutschland- die Bescherung, jedoch etwa um ein Uhr nachts wohlgemerkt! Beim sogenannten intercambio de regalos werden nicht nur die

Kinder sondern auch die Erwachsenen beschenkt, die vorher ein Los mit dem jeweiligen Namen gezogen haben. Während die Kinder ihre Geschenke bspw. in Form von einer Wasserpistole oder einem Spielzeugauto ausprobieren; geht es zeitgleich in den geselligen Teil des Abends -oder besser gesagt der "Nacht"- über. Der Alkohol geht leichter über die Lippen, es werden Spiele gespielt, es wird gelacht und getanzt, sprich Weihnachten wird sehr heiter und fröhlich begangen. Und das die ganze Nacht hindurch. Bis 5 oder 6 Uhr morgens; oder halt auch länger. Dementsprechend ist der 25. Dezember ein sehr ruhiger und im wahrsten Sinne des Wortes verschlafener Tag. Die Leute ruhen sich entweder von der vielleicht nicht ganz so "Heiligen Nacht" aus oder gehen zum Teil auch wieder zur Arbeit. Der 26. Dezember wiederum ist ein ganz normaler Arbeitstag.
Ich spule nochmal ein bißchen in der Zeit zurück und schildere, was ich so in der warmen und fröhlichen vorweihnachtlichen Adventszeit in Peru erlebt habe.

"NEIN! Ich bin nicht der Weihnachtsmann." Diesen Satz musste ich ziemlich häufig sagen, als ich mich aus Anlass des Nikolaustags wenn auch mehr schlecht als recht als Nikolaus verkleidet habe. In Ermangelung eines vollständigen Kostüms, habe ich mit einem Bisschofsstab und einem mickrigen Bart aus Baumwolle Vorlieb nehmen dürfen. Zuerst dachten die Kinder eben alle, ich sei der Weihnachtsmann  ("Papa Noel" hier in Peru). Dies konnte ich als radikaler Verfechter des Nikolauses und des christlichen Weihnachtsfestes natürlich nicht so stehen lassen 😉😉. Daher habe ich den Kindern die Geschichte des Heiligen Nikolaus sowie der Traditionen zum NIkolaustag in Deutschland erzählt und zum besseren visuellen Verständnis ein Malblatt mitgebracht. So Gott will werden sie sich nächstes Jahr erinnern und vielleicht ja sogar ihre Schuhe oder Stiefel vor die Tür stellen.

Interpol. Die internationale Polizeibehörde, die international gesuchte Verbrecher jagt. Und mich. Nun ja, das ist nun zugegebenermaßen leicht übertrieben, aber ich musste Interpol in Lima trotzdem einen Besuch abstatten. Besonders aufregend war dieser jedoch nicht. Es ging lediglich darum, dass die Interpol-Heinis mir eine Bescheinigung ausstellen, dass ich NICHT von Interpol gesucht werde. Wofür? Um meine Aufenthaltsgenehmigung über den 19. Februar hinaus zu verlängern und einen sogenannten "Carné de Extranjería" (Ausländerausweis) zu erlangen.
Diese eher langweilige Prozedur konnte ich jedoch danach mit einem sehr schönen Ereignis verknüpfen. Nach mehr als zwei Jahren konnte ich endlich die Schule Madre Admirable besuchen, in welcher ich im Oktober 2014 mit einer Gruppe aus der SBS, meiner ehemaligen Schule in Hamburg, für vier Wochen ein Sozialpraktikum absolviert und dabei auch meine jetzige Freundin Kathie kennengelernt haben.

Inzwischen befinden wir uns nun also in der Ferienzeit, die bis Anfang März dauert.
Was ich in dieser Zeit mache?
Reisen, die Seele baumeln lassen?
Nix da! Ich bin hier ja schließlich als Missionar und nicht als Touri.
Ich darf daher das erste Mal in der Geschichte der noch jungen Schule Santo Tomás de Valencia sogenannte vacaciones útiles vorbereiten, was man mit "nützliche Ferien" übersetzen könnte.
Das heißt konkret: Es wird ein Ferienprogramm für Kinder der 1. und 2. Klasse geben, die im Schulunterricht Probleme insbesondere mit dem Lesen hatten.
Neben Leseunterricht werde ich jedoch auch Spiele, Dynamiken und Singen anbieten.
So Gott will, werden die Kinder -und ich auch- Spaß haben und dabei auch noch lernen.


Ansonsten nutze ich die freie Zeit, um mich intensiv in der Küche zu betätigen. Was ich zuhause in Hamburg im "Hotel Mama" versäumt habe, hole ich jetzt hier nach: Kochen lernen.
Als jemand, der gerne viel und gut isst und sich außerdem in dem Land befindet, welches mehrmals in Folge als das köstlichste der ganzen Welt prämiert wurde, stellt es sich mir gewissermaßen als Verpflichtung dar, diese Kunst zu erlernen. Natürlich fange ich erst einmal mit sehr simplen Sachen an: Verschiedene Suppenkreationen, darunter der berühmte Caldo de Gallina (anderthalb Stunden gekochtes Huhn mit Kartoffeln, Nudeln und Orégano.), selbstgemachte Tomatensauce, Apfelkompott oder das Nationalgetränk Perus: Chicha Morado (violett-farbener Mais wird mit Ananasschalen und Zimt gekocht). Zu meinem 19. Geburtstag habe ich dies auch gleich versucht unter Beweis zu stellen. Aber davon beim nächsten Mal mehr...


Samstag, 26. November 2016

Die Mission beginnt


Seit inzwischen mehr als vier Wochen bin ich nun als "Missionar auf Zeit" in Santa Rosa del Mar, einem nördlichen Vorort Limas, unterwegs und durfte bereits viele bereichernde Erfahrungen sammeln. Über diese und das, was ich hier so mache, berichte in diesem Blogbeitrag. 

Der Geländewagen rollt über eine Sandpiste voll von teils kopfgroßen Felsbrocken. Es ruckelt stark und man muss sich gut festhalten, damit man nicht mit dem Kopf irgendwo anstößt. Ab und zu läuft ein Straßenhund vor das Auto, welches übrigens von Adveniat gespendet wurde. Padre José hupt und muss manchmal bremsen. Danach lacht er und kommentiert "Perro inteligente" (intelligenter Hund).Und dies alles in völliger Dunkelheit, da es hier bereits um sechs/halb sieben dunkel wird. Dies sollen einmal erste Eindrücke von der Arbeit in einer Missionspfarrei sein.

Nun aber erstmal allgemeine Information.

Die Pfarrei Santa Rosa del Mar 


Der Ort Santa Rosa del Mar (Santa Rosa GPS) befindet sich knapp 40 km nördlich des Stadtzentrum von Lima in der peruanischen Wüste sowie in der Nähe der Schnellstraße Panamericana und des relativ bekannten Ortes Ancón. Santa Rosa ist zudem Teil der Diözese Carabayllo für die ich meinen Dienst als "Missionar auf Zeit" absolviere und liegt außerdem glücklicherweise unweit des Meeres und wunderschöner Strände.

Die Bewohner von Santa Rosa selbst gehören überwiegend der Mittelschicht an. Die Sicherheitslage ist befriedigend. Es gibt hier zwar keinen Supermarkt, dafür aber kleine "Tante-Emma-Läden", eine Bäckerei, Drogeriemärkte und verschiedene Restaurants. Also eigentlich alles, was man so fürs Überleben braucht.
Ich wohne hier im Pfarrhaus mit drei Priestern und habe ein eigenes kleines Zimmer. Direkt neben dem Pfarrhaus und auch mit diesem verbunden liegt die Wohnung einer dreiköpfigen spanischen Familie, die hier seit bereits acht Jahren als "Familie auf Mission" lebt. Die Ehefrau kocht unter der Woche das Mittagessen für die Priester und mich, das stets sehr lecker ist. Da ich nach Peru unter anderem mit dem Vorsatz gereist bin, kochen zu lernen, schaue ich ihr daher immer wieder mal über die Schulter. Außerdem ist meine Freundin Kathie dabei, mir ihre exzellenten Kochkünste zu zeigen und beizubringen. 


Die vor 9 Jahren gegründete Pfarrei besitzt eine achteckige Pfarrkirche, die nach den Ideen des sogenannten Neokatechumenalen Weges gestaltet ist.
(Der in den 60-er Jahren in den Elendsvierteln Madrids entstandene Neokatechumenale Weg möchte in Anlehnung an das im frühen Christentum vor der Taufe praktizierte Katechumenat ein Modell des Katechumenats mit liturgisch-katechetischer Fortbildung zur Vertiefung des christlichen Lebens erreichen. Mehr Info findet ihr unter Webseite Neokatechumenaler Weg)
Das bedeutet konkret: In der Mitte der Kirche steht nicht der Tabernakel mit dem Leib Christi, sondern ein bischofsähnlicher Priestersitz. Theologisch betrachtet soll dieser mit dem Priester als Repräsentanten Christi in der Messe den "Kopf" darstellen. In einer Achse folgt die Kanzel, von wo das Wort Gottes verkündigt wird und welche deshalb der "Mund" ist. Vor der Kanzel steht der Altar, an welchem der Leib und das Blut Christi gewandelt werden und die als Seelenspeise an die Gläubigen gereicht werden. Daher symbolisiert der Altar den "Magen". Außerdem gibt es ein riesiges Taufbecken, welches einmal pro Jahr in der Osternacht geöffnet wird und in das der Priester und die Täuflinge mit dem ganzen Körper eintauchen (so wie Jesus und Johannes im Jordan). Da die Taufe ein neues Leben in Christus spendet, stellt dieses den Mutterleib bzw. die Gebärmutter dar.
Neben der Pfarrkirche gibt es jedoch noch fünf weitere Kapellen bzw. Filialkirchen, die zum Teil nur mit dem Geländewagen zu erreichen sind. Die Kapellen liegen zumeist in Wüstensiedlungen, wo die Bevölkerung eher arm ist und die Sicherheitslage sich dementsprechend als prekär darstellt. In letzter Zeit wurden in einer jener Siedlungen beispielsweise zwei Menschen in Zusammenhang mit Grundstücksstreitigkeiten ermordet. 

Die Schule 

 
Wichtiger Bestandteil der Pfarrei ist darüber 
hinaus die vor 5 Jahren mit 90 Schülern gegründete Pfarrei-eigene Schule colegio Santo Tomás de Valencia, die in einer sogenannten invasión namens Adesesep liegt. Sie besteht aus Grundschule (in Peru 1. bis 6. Klasse) und weiterführender Schule (7. bis 11. Klasse).
(Eine Invasion ist eine (ehemals) illegale Hüttensiedlung zumeist mitten in der Wüste, die sich über die Jahre praktisch legalisiert hat.) Die Lebensumstände für die Menschen hier sind enorm schwierig. Sie wohnen in Holzhütten, haben kein fließendes Wasser, müssen dieses stattdessen immer aus Wassertanks holen und leiden allgemein an materieller Armut. 
Wie auf den Fotos zu sehen ist, liegt die Schule in der Wüste, weshalb dementsprechend der ganze Boden aus Sand ist. Die
Klassenräume bestehen bisher lediglich aus schlicht zusammengezimmerten Holzbrettern, die sich durch die Sonne stark erhitzen, wobei für das nächste Schuljahr immerhin moderne Klassenräume aus isolierendem Material (mit Regierungsunterstützung) angefertigt wurden. Auch die Toiletten sind aufgrund des fehlenden fließenden Wassers in sehr schlechtem Zustand. Die (Grund-)Schüler haben feste Zeiten, in denen sie in Begleitung der Lehrer (oder halt von mir) auf die Toilette gehen. Von 10:30 Uhr bis 11 Uhr gibt es eine Pause, in denen die Kinder frühstücken, spielen oder sich etwas am Kiosk kaufen. Während die Schüler alle in unmittelbarer Nähe der Schule wohnen, müssen die Lehrer jeden Tag in sogenannten colectivos (kleine Busse) von und nach Santa Rosa fahren.





Was mache ich jetzt aber hier eigentlich?

Meine Aufgaben

 
Unter der Woche helfe und unterstütze ich als auxiliar, Assitenz-Lehrer, von 7:30 Uhr bis 14 Uhr in der Schule eine 2.Grundschulklasse. Das heißt zum Beispiel, ich helfe den Kindern bei Mathe- oder Kommunikationsaufgaben in Einzelarbeit, sorge für Ruhe, wenn die Lehrerin mal nicht da ist, erzähle Witze, lese etwas vor und verteile Süßigkeiten als Prämie an diejenigen, die sich gut benehmen und arbeiten.
 
Nachmittags habe ich zumeist Zeit, mich auszuruhen, etwas zu lesen oder mich mit meiner Freundin Kathie zu treffen. 
Abends, ca. ab halb sieben oder manchmal schon ab fünf Uhr begleite ich Padre José dabei, wenn er in die verschiedenen Kapellen fährt, zumeist in das eingangs beschriebene Profam, um dort die Hl. Messe zu feiern oder Katechese zu geben. Ich darf dabei unter anderem als Lektor oder Messdiener fungieren.
Am Wochenende bin ich zudem bei der Messdiener- und der Firmgruppe als Leiter und Begleiter mit dabei. 



Landschaftsimpressionen


Die Landschaft hier besteht aufgrund der Wüstenlage erwartungsgemäß größtenteils aus Sand und Dünen. Durch die Nähe zum Meer ruft dies teilweise jedoch sehr schöne Ausblicke hervor. Da hier zurzeit Frühling ist, wird es immer wärmer und die Sonne lässt sich nun fast jeden Tag zuverlässig blicken. Hier einige Impressionen: 






Meine Freundin Kathie zu treffen ist indes leider etwas kompliziert, da sie von dem Ort hier unglaublich weit entfernt wohnt, sozusagen am anderen Ende der Stadt. Verglichen mit Hamburg wäre das in etwa so, als ob ich in Norderstedt und sie in Bucholz wohnte. Glücklicherweise liegt die Universität, an welcher sie Jura studiert, näher, sodass ich manchmal zur Uni fahre und sie mich manchmal hier besuchen kommt.

So, das wär's dann auch erstmal wieder von mir. Ich wünsche euch allen eine gesegnete und besinnliche Adventszeit zur Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn. Bitte betet für mich, meine Mission hier und die Menschen vor Ort.
Hasta luego!

PS:
Falls ihr etwas spenden wollt, z.B. für die Schule, könnt ihr dies gerne mit entsprechendem Verwendungszweck auf mein Konto überweisen:
Pascal Landahl
IBAN DE72 5001 0517 5416 7477 83
ING DIBA 

BIC  INGDDEFFXXX 

Vergelts Gott!

Montag, 31. Oktober 2016

Die Peruanische Anden

Imaynalla Kashanki?Das ist Quechua und bedeutet "Wie geht es dir?". Allillanmi kashani antwortet man darauf, wenn es einem sehr gut geht. Wusstet ihr außerdem, dass die Schwulen-Bewegung ihre Regenbogenflagge von den Inkas geklaut hat?

Über das und noch vieles mehr berichte ich in diesem Blogbeitrag, der aufgrund meiner zweiwöchigen Reise in die peruanischen Anden etwas auf sich hat warten lassen. Wenn ihr noch ein paar mehr Fotos sehen wollt, besucht doch gerne diese Seite: 

Fotos Cusco
Fotos Valle Sagrado 
Fotos Machu Picchu


Cusco


Der Nabel der Welt! Das bedeutet das Wort "Cosco" aus Quechua übersetzt. Und tatsächlich versprüht Cusco mit seiner Lage auf knapp 3400 m mitten in den peruanischen Anden, seiner herrlichen Altstadt und seinen zahlreichen Kunstschätzen eine ganz besondere Atmosphäre, auch wenn diese leider nicht mehr vom einstigen Reichtum des Inka-Imperiums zeugt. Die Legende von der Gründung Cuscos erzählt der berühmte peruanische Historiker und Poet Inca Garcilaso de la Vega wie folgt:

Es war einmal vor langer Zeit, dass der Sonnengott, Nuestro Padre El Sol, aus Mitleid mit den Menschen seinen Sohn und seine Tochter auf die Erde sandte, damit sie seine Lehre verkündeten und ihn anbeteten. Mit dieser Sendung betraten sie die Erde  beim Titicaca-See und trugen einen Stab aus Gold mit sich. An jenem Platz, an welchem sich der Stab mit einem Mal in die Erde hineinschlagen lässt, sollten sie sich niederlassen. Mit diesem seinem Willen verabschiedete sich der Sonnengott von ihnen und fortan begaben sie sich auf die Suche nach dem auserwählten Ort. In der Nähe des Hügels Huanacauri gelang es ihnen, den goldene Stab mit einem Schlage in die Erde zu versenken, so dass der Sonnengott ihnen offenbarte: " In dieses Tal sende ich euch. Hier werden wir uns niederlassen und unseren Sitz errichten."

Auch heutzutage noch wird Inti Raymi (Quechua für "Fest der Sonne") in Cusco jedes Jahr am 21. Juni, der Wintersonnenwende, groß gefeiert. Ist Cusco also immer noch von der Religion der Inka geprägt? Mitnichten! Cusco ist durch die conquista, die Eroberung Südamerikas durch die Spanier,  eine sehr katholische Stadt geworden. Im Jahr 1532 erreichten die Spanier die Hauptstadt des Inka-Imperiums Tawantinsuyu, welches eine Regenbogenflagge besaß. Obwohl die Inka die Ankunft der Spanier bemerkten, leisteten sie keinen Widerstand, da sie durch das Aussehen der Spanier, weiß und langes Haar, sowie die ihnen unbekannten Pferde dachten, es seien Abkömmlinge des Sonnengottes. Als die Spanier schließlich Cusco erreichten, ermordeten sie die Inka, rießen die Inka-Tempel und Gebäude nieder und errichteten auf jenen Fundamenten ihre Kolonial-Paläste und Kirchen. Allein der Bau der Kathedrale soll 100 Jahre gedauert haben, wobei die Steine aus dem ehemaligen Inka-Tempel Sacsayhuamán von Tausenden von Arbeitern transportiert wurden. Begleitet wurden die conquistadores unter anderem von den Dominikanern, die auf dem wichtigsten Tempel des ganzen Inka-Imperiums Qorikancha, in welchem alle Verbindungslinien des Reiches, die seqes, zusammenliefen, die Kirche und den Konvent Santo Domingo errichtet haben. Das Bistum Cusco war gleichzeitig das allererste Bistum des gesamten amerikanischen Kontinents und umfasste halb Südamerika.


In den Straßen Cuscos wimmelt es heutzutage nur so von Touristen und indigen gekleideten Frauen, die einem die berühmten peruanischen Mützen, chuyos, oder andere Souvenirs aus Cusco verkaufen wollen. Die Altstadt ist insgesamt mit ihren schmalen Gassen, den zahlreichen Kirchen, Museen und Restaurants sowie eben jenen indigenen Frauen unglaublich charmant. Betritt man eine der zahlreichen Kirchen, in denen man leider fast nie Fotos machen darf, überkommt einen die unglaubliche Pracht des Goldes und der Gemälde. Es gibt sogar eine eigene Kunstepoche  bzw. Klasse, die Cusco besonders geprägt hat: La Escuela Cusqueña. Diese hat im 16/17. Jahrhundert vor allem religiöse Gemälde gemalt, welche seitens der Missionare für die zumeist analphabete Bevölkerung als Mittler religiöser Inhalte genutzt wurden.
In Cusco habe ich drei Tage, vom 10-13. Oktober in einem Hostal für 16 US-Dollar pro Nacht gewohnt und hatte viel Glück, denn ich hatte ein Zimmer mit Blick auf die Stadt! Nach meiner Rückkehr aus Layo, wovon ich später berichten werde, durfte ich netterweise bei der Tante von Sebastian, ein deutsch-peruanischer Schulfreund, wohnen. Gott sei Dank hatte mich die berüchtigte Höhenkrankheit Soroche nicht heimgesucht. Dafür durfte ich in der zweiten Hälfte Magen-Darm-Beschwerden durchstehen.
Cusco war jedoch natürlich nicht das Einzige, was ich in den peruanischen Anden erlebt habe...

Machu Picchu

1:30 Uhr. Der Wecker klingelt. Um 2 Uhr werde ich in meinem Hostel in Cusco von einem wenig vertrauenswürdigen Taxifahrer mit Leon und Joana abgeholt. Danach gehht es 2 Stunden im Bus nach Ollantaytambo, von wo aus die Züge nach Machu Picchu abfahren. Um 7 Uhr schließlich kommen wir in Aguas Calientes an, das Tourismus-Dorf unterhalb von Machu Picchu. Nach halbstündigem Schlangestehen fahren wir schließlich im Bus hoch nach Machu Picchu. Um 8 Uhr bereits in Machu Picchu, dürfen wir noch den Morgenglanz, den diese Stadt ausstrahlt, erleben. Und ich schwöre euch: Es ist wirklich so, wie es auf den Postkarten aussieht, und eigentlich noch viel besser. Um Machu Picchu zu erreichen gibt es übrigens mehrere Optionen:
1. Mit dem Zug.
Es gibt einen Zug ausschließlich für Peruaner und einen Zug für Ausländer. Ausländer zahlen für Hin- und Rückfahrt mindestens 100 US-Dollar, während Peruaner vielleicht 15 oder 20 Soles zahlen, ca. 5 Dollar. 


2. Mit dem Bus
Der Bus braucht ca. 5-6 Stunden und ist natürlich deutlich günstiger als mit dem Zug zu fahren, dafür aber auch deutlich anstrengender. 


3. Camino de Inca, "Inka Trail"
4 Tage und 3 Nächte ist man unterwegs, wobei man muss sich ungefähr 8 Monate vorher registrieren muss.


Was ist das aber eigentlich für eine mysteriöse Stadt auf 2300 m abgelegen in den Anden? Machu Picchu ist Quechua und bedeutet "Alter Berg". Etwa im Jahr 1440 soll der Bau Machu Picchu unter der Herrschaft des Inka Pachacutec begonnen haben. Circa 6000 Arbeiter sollen das letzte große Werk der Inka vor Ankunft der Spanier erbaut haben. Aufgrund zahlreicher Tempel und der Ausrichtung der Stadt gen Osten deuten die Indizien darauf hin, dass Machu Picchu primär religiösen und astronomischen Zwecken gedient hat. Während der 70 Jahre, in denen die Inka-Stadt bewohnt war sollen in Machu Picchu zwischen 500 und 1000 Menschen zumeist aus der Mittelschicht Cuscos gewohnt haben. Nach Ankunft der Spanier im Jahr 1530 wurde Machu Picchu unter anderem vermutlich deshalb verlassen, weil der Versorgungsweg aus Cusco, der heute als Inka Trail bekannt ist, abgeschnitten wurde. Knapp 400 Jahre war Machu Picchu verschollen, bis der US-Amerikaner Hiram Bingham am 24. Juni. 1911 mit Hilfe des einheimischen Melchior Artega die damals völlig zugewachsene Stadt wiederentdeckt hat. Heutzutage kommen aufgrund eines staatlich festgelegten Kontingents 2500 Touristen täglich nach Machu Pichu, also circa 1 Million jährlich. 
Wir waren auch da und durften - meiner Meinung nach - ein Weltwunder bestaunen. Es lohnt sich!


Mission in den Anden 

In Lima habe ich eine Sacré-Coeur Schwester kennengelernt, die in einem Ort namens Layo auf mehr als 4000 m lebt. Diese durfte ich besuchen und für etwa 5 Tage in der Pfarrei helfen. Dafür musste ich von Cusco im Bus 3 Stunden in die Stadt Sicuani fahren, wo mich der Pfarrer, Padre Salvador, und die Schwester hermana Elizabeth, abgeholt haben. Der Ort Layo liegt wunderschön gelegen an einem See inmitten von Bergen auf 4000 m. Der Großteil der Bevölkerung sind Indígenas, die eingeborene Bevölkerung Perus, und eher arm. 

Dort angekommen durfte ich zum Beispiel Religion für Jugendliche, die die Schule abgebrochen haben, unterrichten, Kinder in der Spielstunde begleiten, am Jugendgruppentreffen teilnehmen oder bei Hochzeiten und Messen ministrieren.Insgesamt hat es mir dort super gut gefallen, zumal die Landschaft wunderschön und ruhig ist sowie weil vor allem viel Hilfe benötigt wird. Deshalb werde ich gerne noch einmal für längere Zeit, vielleicht ein Monat oder mehrere Wochen, dort hingehen. Benötigt wird neben konkreter menschlicher Hilfe vor Ort natürlich auch Geld für den Erhalt der zumeist stark vernachlässigten Kirchen und Kapellen sowie für die Kinder- und Jugendarbeit. Wenn ihr also gerne etwas spenden wollt, könnt ihr dies leider nicht auf das Konto der Pfarrei überweisen, denn Auslandsüberweisungen sind auch im 21. Jahrhundert noch unglaublich kompliziert und teuer. Ich würde anbieten, dass spendenwillige Leute das Geld auf mein deutsches Kreditkartenkonto mit dem Verwendungszweck Layo überweisen, so dass ich es hier in Peru in der Bank einzahlen könnte.


Pascal Landahl

IBAN DE72 5001 0517 5416 7477 83
ING DIBA 

BIC  INGDDEFFXXX 



Vergelt's Gott! Mein nächster Blogbeitrag wird diesmal zeitiger erscheinen.